Gruppenpraxis Orthopädie Krems

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Arthrosebehandlung

Die Arthrose Erkrankung ist ein komplexes Geschehen. Befallen sind der Gelenksknorpel, die Gelenksinnenhaut (Synovia), die Sehnen und Bänder sowie die Muskulatur.

Im Zusammenhang mit dem Knorpelabbau kommt es zur Muskel- und Bänderschwäche und fehlendem Muskelschutz der Gelenke ! Der Knorpel wird noch mehr belastet! Ein Kreislauf beginnt.

Im Spätstadium ist der Gelenkknorpel im erkrankten Bereich vollständig abgerieben, dadurch reibt der Knochen direkt auf dem Knochen der Gegenseite. An den Rändern der Gelenke können knöcherne Zacken entstehen (Osteophyten), die zu einer Verbreiterung des Gelenks führen und bei Berührung Schmerzen verursachen.

Am häufigsten tritt die Arthrose bei den Wirbelsäulengelenken auf, gefolgt von Hüft-, Knie- Fuss- und Schultergelenk.
Ein gleichzeitiger Gelenkverschleiß an mehreren Gelenken wird als Polyarthrose bezeichnet.

Der Entstehung einer Arthrose können viele verschieden Ursachen zugrunde liegen: Unfälle, Überbelastungen, Stoffwechselstörungen und Fehlernährung mit Übergewicht und Bewegungsmangel zählen hierbei zu den wichtigsten.
Je früher und besser die Umstellung auf eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise erfolgt, desto geringer ist die Krankheitsausbreitung. Wichtig ist der Muskelaufbau um den Knorpel entlasten zu können. Die Arthroseerkrankung wird in 4 Grade unterteilt. Grad I = leichtgradig, Grad IV ist „Knorpelglatze“. Nach dieser Gradeinteilung richtet sich auch die Therapie.

Folgende Behandlungsschwerpunkte können wir Ihnen anbieten:

  • Intraartikuläre Infiltrationen als Knorpelschutztherapie (z.B.: Hyaluronsäure)
  • Orale Gelenkskur zur Unterstützung der intraartikulären Therapie z.B: mit Arthroflexan plus und Basenmittel (Dauer ca. 3 Monate , Kur auf natürlicher Basis), Synotabs
  • Medizinische Trainingstherapie zum Muskelaufbau und Erhaltung der Mobilität und Funktion des Gelenkes, Gleichgewichtstraining und Verbesserung der intramuskulären Koordination
  • Ernährungsumstellung : Umstellung auf „basische“ Kost mit Vermeidung von zu viel tierischen Eiweißen (Fleisch, Wurst)
  • Physikalische Massnahmen wie Elektrotherapie, Ultraschall, Massagen und Packungen, Licht
  • Ernährungsberatung mit Gewichtsmanagement z.B.: BCM Programm
  • Schuhberatung und ev. Einlagenversorgung als Arthrosetherapie (Hüfte und Knie)
  • Sportberatung – Gehen, Laufen, Radfahren, Rudern, Tanzen etc.
  • Operative Versorgung im Endstadium der Arthrose – gelenkserhaltende Eingriffe („Umstellungsoperationen“) oder Gelenksersatzoperation („Künstliches Gelenk“)
  • Prothesenschule nach einer Gelenksoperation, Rehabilitation
  • Bandagen zur kurzfristigen Entlastung (Knie, Ellenbogen, Sprunggelenke, LWS Mieder)